Startup Unit hilft bei Vernetzung

Es sind vor allem die Menschen, die das Hamburger Ökosystem prägen und unverwechselbar machen. Sie sind umtriebig, zielstrebig und wollen von der Elbe aus möglichst schnell international durchstarten. An dieser Stelle stellen wir exemplarisch einige Macher und Macherinnen der Szene vor.

Veronika Reichboth, Leiterin der Startup-Unit der Hamburg Invest kommt häufig gleich mit dem Koffer ins Büro. „Bereits 2018 haben wir das Hamburger Startup Ökosystem und die Unit in insgesamt 7 Ländern vertreten. Daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen. So zeigen wir unter anderem in Estland, im texanischen Austin bei der South by Southwest, in Budapest, Tel Aviv, Skandinavien und Lissabon Flagge.“

Wiebke Brandt

Wiebke Brandt

Immer mehr junge Gründerinnen und Gründer nutzen die kostenlose Beratung der Startup-Unit. Viele Geschäftsideen zahlen auch auf die Lebensqualität Hamburgs ein



„Es gibt zurzeit auffällig viele Startups, die mit einer nachhaltigen Geschäftsidee gründen“

„Der Spirit in der Hamburger Startup-Szene ist schwer zu beschreiben, aber weltweit einzigartig. Hanseatisch klar, straight und zielbewusst, zugleich aber auch unheimlich experimentierfreudig und kreativ.“

Die Startup-Unit Hamburg wurde 2018 gegründet, um das Hamburger Startup Ökosystem national und international noch sichtbarer zu machen und noch mehr Gründer für den Standort zu begeistern. Wer Informationen zu innovativen Startups, Events & Konferenzen, Hochschulen, Öffentlichen Fördereinrichtungen, Cluster, Inkubatoren und Acceleratoren sucht, findet in der Startup-Unit eine zentrale Anlaufstelle.

Kostenlose Sprechstunden für Startups

„Es gibt zurzeit auffällig viele Startups, die mit einer nachhaltigen Geschäftsidee gründen“, stellt Wiebke Brandt fest. Für die Startup-Unit bietet sie regelmäßige kostenlose Sprechstunden an. Ob Fragen zur Finanzierung, Geschäftsform, Standort oder Netzwerk – Wiebke hat auf alles eine Antwort und kann ggf. kompetent weiterleiten. Die Nachfrage ist groß, für eine Beratung sollte man sich unbedingt frühzeitig anmelden.

Auch die drei jungen Hamburger Ingenieure Natalia Tomiyama, Fahad Khan und Sandro Rabbiosi sind nachhaltig unterwegs. Mit ihren intelligenten Fahrradanhängern für Transporte will das Startup Nüwiel die Mobilität in der Stadt umweltfreundlicher gestalten. Wie sie das machen, erläutern Sie hier in Interview und Film.

Mittendrin – und immer dabei

Sanja Stankovic und Sina Gritzuhn – ihre Namen sind untrennbar mit dem Hamburger Ökosystem verbunden. Vor knapp 6 Jahren haben Sina und Sanja ihre private Initiative hamburg startups gegründet. Seitdem haben sie die Szene aufgemischt: Einmal im Jahr geht es mit ausgewählten Gründern zum Kreativfestival South by Southwest (SXSW) nach Austin in Texas, im Herbst organisieren die beiden mit ihrem wachsenden Team den Startups@ReeperbahnPitch. In ihrem Hamburg Startup Monitor sind heute rund 700 Hamburger Gründer registriert.

„Vor allem Fintechs und Food-Startups sind sehr schnell gewachsen in den letzten Jahren“

Sanja Stankovic und<br />
Sina Gritzuhn

Sanja Stankovic und
Sina Gritzuhn

Mit Hut und Drohne

Ebenfalls nicht aus der Szene wegzudenken: Nicolas Chibac. Sah man ihn zu Beginn seiner Karriere oft mit Hut – und seiner Drohne Spherie, trifft man ihn heute oft im casual Businessdress. Er steht wie kaum ein anderer für die futuristische Hamburger VR-Szene.

Virtual-, Augmented- und Mixed Reality begeistert nicht nur die Community, sondern auch Politik und Wissenschaft. So wurde der Verein nextReality.Hamburg e.V. gegründet, es gibt es den neuen Masterstudiengang Digital Reality und vor allem: Das VR-Headquarter in der Hamburger Speicherstadt. Nicolas ist jemand, von dem sich auch die traditionelle Hafenwirtschaft gern inspirieren lässt. Wenn man Gründer mit Größen aus traditionellen Branchen wie der Hafenwirtschaft matcht, kommt bisweilen Erstaunliches dabei heraus, wie unser Podcast zeigt:

Fabian Friedrich

Fabian Friedrich

Player für Schlüsseltechnologien wie KI und Blockchain schließen sich zu Hubs zusammen.


„Meine Vision ist es, Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze zu bringen“